Das Reiseprogramm - Neighbourhood travel Motorradreisen in Europa

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Das Reiseprogramm

Grandes-alpes
Tag 1 Memmingen Grimselpass

Wir starten am Morgen in Memmingen in der Nähe des Flughafens und begeben uns auf die Autobahn. Am Bodensee drängeln wir uns mit den anderen Verkehrsteilnehmern durch Bregenz um die paar Kilometer österreichischer Autobahn mit der entsprechenden Maut zu sparen. Auf Schweizer Seite besorgen wir uns die obligatorische Mautplakette und machen Strecke über die Autobahn. Der Klausen und der Grimselpass zeigen uns am Nachmittag endgültig wieder, wie schön Motorrad fahren in den Alpen ist.

Tag 2  Grimselpass - L´arve Tal Frankreich
Bevor wir eine neue Strecke beginnen, schauen wir uns an diesem Morgen noch einmal den Grimselpass an. Der grün schimmernde Stein auf der Gipfelhöhe, der uns am Abend zuvor schon aufgefallen war, ist von der Südrampe scheinbar besser zu sehen. Oder lag das nur daran, dass wir gestern schon vorher vom Kurvenswing schwindelig waren? Wir folgen dem Tal der Aare zum Briezener See der sich die Stadt Interlaken mit dem Thuner See teilt. Die Abfahrt am Ende des Fahrtages nach Cluses zeigt auf eindrucksvolle Weise zu welchen Panoramen die prächtige französische Alpenwelt und im Besonderen die Route des grandes Alpes die wir unterwegs getroffen haben, fähig ist.

Tag 3 Cluses - Grenoble
Wir verlassen Cluses in der Früh auf der Autobahn um nur einige Kilometer weiter die Schnellstrasse wieder zu verlassen. Die anschließende Fahrt in die Berge wird nur durch das Panorama selbst mit Blick auf den Fluss übertroffen. Wir passieren Annency am namensgebenden See und begeben uns wieder in die Berge. Von da an haben wir für den Rest des Tages eine anhaltende Berg und Talfahrt, die uns auf unspektakuläre aber sehenswerte Pässe bringt, bis wir wie mit eine Paukenschlag die Schrauben hinunter in das Tal um die Olympiametropole Grenoble erreichen. Alleine die Sicht aus luftiger Höhe auf die Stadt strengt sich an, die weite Reise schon belohnen zu wollen.

Tag 4  Grenoble - Castellane

Auch Grenoble verlassen wir auf der Schnellstrasse um dem morgentlichen Getümmel zu entkommen. Schon nach den Industriestreifen der Stadt verlassen wir die Magistrale wieder und schrauben uns in die Berge. Grandiose Panoramen und einsame Strassen führen uns durch die Berge. Wir befinden uns auf der Route Napoleon, die uns diesen Tag sehr lange begleiten wird. Erster Höhepunkt ist die Brücke über den Georges de la Blanche, die das selbsternannte Zentrum des Europäischen Bunjijumping darstellt. Von da schrauben wir uns den Noyer Pass hinauf. Kennt keiner? Mag sein, ist aber bedauerlich. OK wir nehmen die einsamen Kurven in uns auf und genießen die Fahrt. Wie so oft denkt man an die schöne Auffahrt des Vormittages, genau in dem Moment wenn die grandiose Abfahrt diese leicht überbietet. Muss man einfach erlebt haben......Im Tal treffen wir wieder auf die Route Napoleon, die uns dann auch zu unserem Nachtlager in die Nähe von Castellane führt.

Tag 5 Castellane - nahe Nizza

Der heutige Tag gehört dem Grand Canyon de Verdun. Dieses Tal, dass der Fluss Verdun in 200 Mio Jahren in den weichen Kreidefelsen gegraben hat, hinkt in den Maximen dem amerikanischen Namensvetter zwar hinterher, in der Vegetation ist er dem aber vorraus. Wir erreichen zunächst den Eingangsort zum Canyon, Castellane. Wenn jemand der Meinung ist, so viele Autos, Touristen und gemütliche Kaffee - Trinker auf einmal, passen nicht in einen so beschaulichen Ort, der war noch nicht in Frankreich. Natürlich ist es möglich, man muss es aber erlebt haben. Französisches
laissez faire laissez aller :) Cappucino im Troubel und dabei das Neueste austauschen. Nach Verlassen des Ortes sind wir schon bald im Tal des Verdun und schrauben uns zu der Draufsicht herauf. Stundenlang können wir diesen An- und Draufblick genießen bevor wir das touristische Zentrum, den vom Verdun gespeisten See Lac de sainte croix erreichen. Hier werden wir uns nicht lange aufhalten, der Tourismus hat hier das Sagen. Der Anblick zur Rechten hält uns aber dennoch gefangen. Die dann wenig beachtete Hochebene, der wir sehr lange folgen, ist sonnenverwöhnt und vegetationsreich. Eine willkommene Abwechslung zu dem "feslsigen" Morgen. Wir surfen über die Hochebene und lassen dieses Panorama langsam in unser Unterbewußtsein eindringen. Die Abfahrt zum Mittelmeer läßt dann neben dem Thermometer auch das Verkehrsaufkommen stark ansteigen. Bis zum No Go an der Küste, das Gott sei Dank nur für Zweispurfahrzeuge gilt. Wir erreichen unsere Unterkunft leicht abseits des Troubels und gönnen uns hier einen Tag Auszeit vom Reisen.

Tag 6 Cote d´azur

Am 6. Tag ist ein Tag Pause eingerichtet. Hier können wir in einer Gruppe nach Nizza fahren und dieses Altstadt-Juwel besichtigen oder uns einfach an den Strand legen, ganz nach Gusto. Dabei lassen sich natürlich die Eindrücke unserer bisherigen Reise, bis hier zum Mittelmeer, sehr gut verarbeiten. Französische Küche und der Wein helfen vorzüglich dabei.

Tag 7  Cotes d´azur - Limone Piemonte


Wir starten im bereits bekannten Trubel der Cote d´azur. Der Verkehr ist uns mittlerweile bekannt und im Zuge der gesetzlosen Praxis der Zweiräder sind wir dem Gewusel auch schnell über die Autobahn entlang der Küste entkommen. Die Autobahn erlaubt uns noch einen letzten Blick auf das Meer, bis wir dann in Italien die Autobahn verlassen und auch ganz schnell mit dem Einstieg in die Berge das hohe Verkehrsaurkommen hinter uns lassen. Wir erlangen einen Einblick in die harte Arbeit der Bergbauern, die uns aber bei jeder Rast klar erkennen lassen, dass das Leben hier zwar hart aber lebenswert ist. Wi rlassen uns Zeit und nehmen die fantatstische Welt der Serpentinen und der angelegten Weinberge in uns auf. Wir passieren unter anderem den col de Vescavo, den Col de Torino, den Col de Roche. Alles keine spektakulär hohen Pässe aber das Panorama gefährdet wieder sehr stark die Akkus unserer Kameras. Gegen Abend erreichen wir das Hotel, Zeit genug bleibt uns dann um den Ort in den Bergen eingehend zu inspizieren.

Tag 8 Limone Piemonte - Barcelonnette

Der heutige Tag wird grundsätzlich vom "Besteigen" des höchsten Strassenpasses Europas geprägt. Wir beginnen die Auffahrt mit der Route de la Bonette, die sowohl im Tal als auch im Anstieg sehr sehr sehenswert ist. Gemauerte Leitplanken begleiten uns schon im Tal, sie wechseln sich mit über die Strasse hängenden Bergen ab und reichen uns an Tunnels weiter. Die Kombination entführt uns in eine fast unwirkliche Welt, fantastisch. Wenn wir an den alten Forts vorbei die Passhöhe erreicht haben, können diejenigen unter uns, die die letzten Meter bis zur Vogelflugaussicht noch mitnehmen wollen zu Fuß diese guten 5 Minuten ohne das geliebte Bike erklettern. (Es lohnt sich) Über anderen Gipfeln zu stehen und auf die Bergwelt quasi hinab zu sehen ist beeindruckend. Die Abfahrt hält uns ebenso in Atem wie der Aufstieg.

Es bleibt am Abend viel zu erzählen.

Tag 9 Barcelonnette - Bourg Saint Maurice


Der heutige Tag beginnt nach einer kurzen Aufwärmphase mit dem Aufstieg über den Col d`isozard zur Stadt Briancon. Dann führt uns unser Weg durch das Tal des Dora Riparia um anschlließend wieder hinauf in die Berge auf die französischen Seite zu wechseln. Wie die französische Küche immer für etwas Besonderes gut ist, ist auch die Komposition der Strassen Kurven und Pässe auf der französischen Seite der Alpen immer mit etwas Esprit verbunden, das man nicht richtig in Worten ausdrücken kann. Der See auf dem Mont Cenis zeigt uns jedenfalls, dass auch ein kleinerer Pass durchaus imposante Seiten zeigen kann. Uns verlassen die Kurven auch an diesem Tag zunächst erst einmal nicht, Col de la madlaine klingt nicht nur verführerisch, er ist es auch. Der col D´iserant mit seinem Bergpanorama der schroffen kahlen Felsen ist der heimliche Favorit vieler Motorradfahrer. Es geht nicht nur hinauf und wieder hinunter, wir durchqueren in luftiger Höhe ein Bergpanorama vom Feinsten. Mit viel Glück und zur richtigen Jahreszeit begleiten uns dann auch die Bergbewohner, die hier über viele Monate im Jahr ungestört von meterhohem Schnee geschützt, alleine leben, die Murmeltiere. Der Absturz in den Wintersportort val d´isere ist für jeden Fotoapparat Batterieerschöpfend.




10. Bourg Saint Maurice - Brig

Heute Morgen überqueren wir den kleinen St. Bernard und lassen uns in das Aostatal hinabwedeln. Wir verlassen das dicht befahrene Tal aber schon bald wieder auf der Autobahn und tauchen wieder buchstäblich in die Französische Bergwelt durch den Mont Blanc Tunnel ein. Die Tour auf der Autobahn ist aber nur von kurzer Dauer. Wir schwenken von Frankreich über die Grenze in die Schweizer Alpen. Dem Flußtal folgend werden wir von den Bergen links und rechts unseres Weges begleitet. Ab Martigny folgen wir dem Rhonetal, das hier in der Schweiz Rottental genannt wird und lassen die herrlich bergige Landschaft mit dem Modeleisenbahnpanorama an uns vorbeilaufen. Dieses Panorama begleitet uns bsi zum Ziel des Tages in der Nähe von Brig in der Schweiz

Tag 11 Brig - Memmingen


An diesem letzten gemeinsamen Tag starten wir früh in Rchtung Osten. Schon bald erreichen wir einen alten Bekannten, den Grimselpass, der uns in unseren Urlaub führte und jetzt wieder abholt. Nach dem Passabstieg schwenken wir auf die Autobahn der Eidgenossen und sind auch schon bald in der Nähr des Bodensees. Wir fahren durch Bregenz und anschließend auf die deutsche Autobahn. Durchs Allgäu führt uns unser Weg an den Startpunkt unserer Reise, in Memmingen.

Hier endet unsere Route über die höchsten Alpenpässe in Frankreich. Wir haben eine Menge Höhenmeter hinter uns gebracht, neue Freunde gefunden und wir haben uns an der cote d´azur hoffentlich keinen Sonnenbrand geholt. Wer in Memmingen noch einmal übernachten möchte wird gut untergebracht, wer heimfahren möchte fährt heim.

 
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