Das Reiseprogramm - Neighbourhood travel Motorradreisen in Europa

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Das Reiseprogramm

Rumänien

Tag 1  zumeist Autobahn  Görlitz - Hohe Tatra 560 KM
Wir treffen uns um 9:00 an der Autobahngrenze zu Polen. Für weiter anreisende Teilnehmer wird auf Wunsch für die Nacht vorher ein Hotel in der Nähe gebucht.
Wir fahren durch Polen über die Autobahn bis nach Krakau. Dort folgen wir den untergeordneten Strassen bis in die Slowakei.Dort sehen wir schon sehr bald die Berge der hohen Tatra. In einer gemütlichen Pension endet der erste Tag mit einem tollen Blick auf den ältesten Skilift Europas (So es die Sicht zuläßt).

Tag 2   Vasarosnameny  245,5 KM
Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir in Richtung Poprad. Die einmalige Welt der Hohen Tatra lassen wir sehr bald hinter uns. Einsame Dörfer und nach unserem Empfinden sehr wenig befahrene Strassen geben uns ein Bild von dem Leben der Menschen in dem zur EU gehörenden Land. Gegen Mittag durchfahren wir die sehr lebhafte und selbstbewusste Metropole Kosice um schon bald die Grenze nach Ungarn zu passieren und nach den letzten Bergen in die Puzzta einzutauchen. Unendlich flaches Land, von der Sonne sehr verwöhnt läßt es uns schon bald erkennen, dass hier ein ganz besonderer Artikel heranwächst, der Tokaja. Dieser süsse Wein wird uns auf Verkaufsständen am Wegrand angeboten und wir können uns für den Feierabend eine Flasche mitnehmen. Am frühen Abend lassen wir unsere Maschinen vor dem Hotel in Vasarosnameny ausrollen und testen die kulinarischen Angebote der Ungarischen Küche

Tag 3 Vasarosnameny - Cluj Napoca  249 KM
nach dem Frühstück und einer kurzen Tour durch die sonnenverwöhnte Puzsta verlassen wir mit Ungarn auch das Flachland  Nach einer kurzen Pause in der Großstadt Satu Mare, dem westlichen Tor zur Maramures folgen wir weiter unserem Weg über die lebendige Magistrale in Richtung Cluj Napoca. Die Ursprünglichkeit sowie die waldreiche wunderschöne Landschaft der Masamures,  wie dieser Teil Rumäniens sich nennt, wird uns zusammen mit der Aufgeschlossenheit der Menschen und der teilweise verblüffenden Moderne der Architektur in seinen Bann ziehen. Wir erreichen Siebenbürgen und lassen unseren Tag in der Stadt Cluj Napoca (Klausenburg), der zweitgrößten Stadt Rumäniens, die Ihre Verwandtschaft zur Habsburger Monarchie nicht leugnen kann, auslaufen. Die Kombination der Architekturen aus unterschiedlichen Epochen macht den Reiz dieser Stadt aus, der wir diesen Abend widmen werden.

Tag 4  Cluj Napoca - Gheorgheni  253 KM

Nach dem Frühstück
verlassen wir die Stadt, in Richtung Osten. Die malerische Landschaft führt uns hinauf in die Berge. Unser Ziel des Tages ist die Stadt Gheorgheni in den Ostkarpaten, die von reizvoller Landschaft umgeben ist. Unsere Zwischenstation ist der Stausee Lacul Bicaz, der trotz unnatürlicher Herkunft harmonisch in die Bergwelt passt.

Tag 5  Gheorgheni - Covasna  231 KM

Gleich nach dem Frühstück beginnen die Kurven uns den Tag einzuleuten. Die Berge begleiten uns heute die meiste Zeit des Tages ebenso wie der Trotus, der die Schneise unserer Strasse über Jahrmillionen in das Bergmassiv gegraben hat. Unser Domizil Covasna erreichen wir am frühen Abend. Die Stadt wird vornehmlich von Ungarn bewohnt und läßt ebenso wie andere Städte Siebenbürgens die Herkunft aus der Habsburger Monarchie erkennen.

Tag 6 Covasna - Brasov 216 KM

Das Alpenpanorama begleitet uns heute ebenso wie am Vortag und zeigt uns in allen Facetten die Region unweit der Grenze der damaligen Habsburger Monarchie die etwas östlicher verlief. Am Abend erreichen wir die Stadt Brasov, die wir uns für die kulturelle Bildung am Abend vornehmen.

Tag 7  Brasov - Curtea de Arges 134 KM


Der heutige Tag steht im Zeichen von Drakula. Die Romanfigur, die als Vorlage vermutlich den Fürsten  Vlad III mit dem Beinamen Drăculea nutzte, wird uns am Vormittag beschäftigen. In der Stadt Bran ist das Schloss zu besichtigen, dem nachgesagt wird, es sei das Schloss von Drakula. Die Geschichte weiß nichts von blutsaugenden Vampiren in Menschengestalt, sie bescheinigt dem Fürsten nur seine Grausamkeiten und Vorlieben für grausame Hinrichtungsmethoden.  Solch finstere Gedanken lassen wir aber in der dunklen Geschichte des Mittelalters und widmen uns der Besichtigung des Schlosses, eine höchst beliebte Tätigkeit, von der die klassischen Souvenierstände und die unzähligen Besucher zeugen. Nachdem wir die Spuren des Fürsten wieder ruhen lassen, schwingen wir uns zur Talstation des lange Zeit höchsten und längsten Passes Rumäniens. In Curtea Arges schlagen wir für die nächste Nacht unser Quartier auf

Tag 8 Curtea de arges - Sibu  158 KM

Nachdem wir über die Gruseligkeiten des Grafen Drakula eine Nacht geschlafen haben steuern wir heute morgen den lange Zeit höchsten Pass in Rumänien an, den Bâlea-Pass (Pasul Bâlea) auf der Transfogarascher Hochstraße (rum. Drumul Transfăgărășan). Vor diesem Panorama und der Strasse werden selbst bekannte und begeisternde Alpenpässe einen sprichwörtlichen Diener machen müssen. Das Panorama ist beeindruckend. Wir verbringen ca 100 KM auf der Hochstrasse bis wir hinabstrudeln in das Bett des Olt mit seinen Seen. Wir erreichen am Abend die (gemeinsam mit Luxemburg) Kulturhauptstadt Europas von 2007, Sibu oder Hermannstadt die, wie viele andere in Siebenbürgen auch,  eine wechselvolle Geschichte hat. Sie war mal rumänisch, dann ungarisch oder österreichisch und wieder rumänisch und so fort. Für die gesamte Karpatenregion war das geschichtliche Wechselbad eher die Regel aus die Ausnahme. Genau das ist es aber, was unter anderem den Reiz dieser  Regionen ausmacht und den Charakter der Städte und nicht zuletzt der Menschen bildete.

Tag 9 Sibu - Oradea 305 KM


Mit dem Passieren der schon zu Römerzeiten wichtigen Grenzstadt Sebes (Mühlbach) begeben wir uns auf die längste Tagesetappe während unserer Rumänienreise
Noch ein letztes Mal durchstreifen wir die Dörfer und werden von den Störchen auf den Masten in Ihren Nästern argwönisch geduldet bevor wir von den Karpaten begleitet
die Grenzstadt zu Ungarn, Oradea ansteuern.

Tag 10 Oradea - Gyor 382 KM

Der Tag ist nichts für Langschläfer. Wir starten recht früh um über die gut ausgebauten Schnellstrassen und Autobahnen Ungarns die Metropole Budapest anzusehen und in Westungarn ein letztes Mal im östlichen Ausland zu übernachten bevor wir am nächsten Tag die Heimreise über Österreich nach Deutschland antreten.

Tag 11  Györ - Passau 410 KM

An diesem letzten gemeinsamen Tag starten wir früh in Rchtung Österreich. Wir passieren Wien, wo wir eine ausgiebige Rast einlegen und fahren dann über die österreichischen Autobahnen nach Passau. Hier übernachten wir ein letztes mal gemeinsam. Ein abendlicher Bummel durch die Kneipen der Altstadt läßt uns das Heimkommen leichter fallen.

Tag 12 Heimreise

Alles hat ein Ende ....
So leider auch unsere fantastische Tour durch Länder, die wir jetzt nicht länger als fremd und exotisch bezeichnen wollen. Wir haben Polen, Rumänien, die Slowakei und Ungarn ein ganz kleines Bißchen kennen gelernt und werden in Zukunft, wenn wir wieder ein Auto mit den Buchstaben PL, RO, SK oder H sehen, an diese 11 Tage durch die Rumänischen Karpaten denken, an die Hohe Tatra in der Slowakei und letztendlich auch an das weite heiße Flachland der ungarischen Puzsta. Alles zusammen werden wir verbinden mit den Gesichtern der neu gewonnenen Freunde auf der Reise. Und letztendlich wird uns wieder das Fernweh plagen,
wieder auf die Maschine zu steigen, wieder ein anderes Land oder das noch nicht so bekannte zu besuchen, wieder neue Menschen kennen zu lernen ........aber das ist dann eine andere Geschichte.


 
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